Telekom Vertrag datenvolumen verbraucht

Hallo! Ich habe im März letzten Jahres in Berlin eine vodafone Prepaid-Sim mit Daten gekauft und werde diesen September nach Amsterdam reisen. Ist es möglich, die Sim auf-/aufladen sie auf Amsterdam oder online aufzuladen oder sollte ich eine neue Sim kaufen? Leider ist es in Deutschland nicht üblich, Datenpläne mit unbegrenztem mobilem Internet zu bekommen, Sie haben in der Regel eine hohe Geschwindigkeitszulage von ein paar Gigabyte, je nach Ihrem Plan. Derzeit sind Telekom und O2 die einzigen Anbieter, die unbegrenzte Datentarife anbieten. Das günstigste unbegrenzte Datenangebot bietet O2 für 39,99€ pro Monat. Einige von ihnen sind jedoch immer noch teuer (Telekom: 84,95 €/Monat), so dass es klüger sein könnte, einen anderen Plan mit 30 GB oder 60 GB Zulage zu bekommen. Mit einem GB-Daten können Benutzer in der Regel etwa 200 Songs streamen oder eine Stunde Video ansehen. Die Menge der verbrauchten Daten steigt in Abhängigkeit von der Qualität der gestreamten Inhalte (Standard-Definition (SD), High-Definition (HD) oder Ultra HD). Was viele in ihrer Kritik heraushoben, ist die Tatsache, dass die Datengrenze für die eigenen Angebote der Telekom nicht zählen würde. „Jeder Anbieter kann Premium-Dienste anbieten“, so Hartwig Tauber, „vorausgesetzt, dass der kostenlose Internetzugang weiterhin für alle gewährleistet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, riskieren wir, eine Gesellschaft zweier Klassen zu gründen.“ Am Montag (22.04.2013) gab die Telekom bekannt, dass ab Mai neue Festnetzverträge die Höhe der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung pro Monat begrenzen werden: ADSL-Breitbandleitungen mit einer Bandbreite von bis zu 16 Mbit/s würden auf 384 kbit/s reduziert, nachdem die Kunden 75 Gigabyte Übertragungsvolumen erreicht hätten. VDSL mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s würde nach 100 Gigabyte reduziert.

Die Pläne schließen eigene Internetdienste der Telekom wie das Videoportal T-Entertain sowie die Dienste ihrer Content-Partner wie Spotify aus. Nach den Plänen der Telekom würden die Limits nun in die Verträge aufgenommen, würden aber erst ab 2016 in Kraft treten. Kritiker sind nicht überzeugt und sagen, es sei eine heuchlerische Berechnung. Vor allem für Familien mit Kindern sei schnell eine Grenze von 75 Gigabyte erreicht, argumentieren sie. Ihr Datenverbrauch ist oft hoch, da sich die individuellen Übertragungsvolumina der Familienmitglieder summieren. Beim Surfen online zu Hause mit ihren Festnetzverträgen, so die Kritiker, sind die Verbraucher daran gewöhnt, die Uhr oder den Lautstärkezähler nicht genau im Auge zu behalten.

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